Kategorie: Zwischentöne
Paraphotographie oder der Flaneur im Hausarrest
Akimos „Entdeckungen in alten Photobüchern“ in der Galerie Professorium im Malerfürstentum Neu-Wredanien in Würzburg.Beim Abschreiten, so von Bild zu Bild, wird es schnell deutlich: Hier hängen die Trouvaillen eines Flaneurs. Nicht eines Flaneurs wie Marcel Proust, Charles Baudelaire, oder jenen Hominiden, die in den 1840er Jahren ihre Schildkröten in den Pariser Passagen spazieren führten; eher eine technisch-informierte Mutation, ein Flaneur auf dem Fahrrad, wobei mit dem Rad eben gerade keine Flanerie, sondern eine Weltreise absolviert worden wäre. Es handelt sich wohl doch um eine andere, vielleicht eine gedachte Art von Müßiggänger, egal! Und es sind auch keine richtigen […]
Bärbock droht den finsteren Mächten!
Green fake
Gibt es Annalena Baerbock nur als digitales Hologramm? Ist der Siegeszug der grünen Vision womöglich wie das Comeback von Abba in einem Spezialeffektestudio in Hollywood entstanden? Und wie halten die beiden Mitbewerber dagegen? Beunruhigendes zum Bundestagswahlkampf 2021.Sollte nur ansatzweise zutreffen, was die Wissenschaftler unseres Vertrauens sich für die heutige Zukunft ausgedacht haben, erweist sich die Gnade der späten Geburt tatsächlich als lichtrandige Frühgeburt. Der Nachteil der Neotenie (das meint den Umstand, daß die Menschenkinder viel zu früh geboren werden – eigentlich sollte die menschliche Schwangerschaft wohl 24 Monate dauern) verklumpt zwar die Spezies sozial und das seit Urzeiten, hat für die biodeutschen Nachfahren von Nazi-Verbrechern, Helfern und Mitläufern gegenwärtig aber besondere Brisanz; die heute Sechzig- bis Achtzigjährigen hatten – gewissermaßen unmittelbar […]
Anmache
Früher war alles viel einfacher: Hatte man es auf eine Wildkatze abgesehen, brauchte man ihr nur ein Halsband zu schenken und sie schick ausführen. Das Weitere ergab sich von selbst.
Geschrumpft
Arbeit im Archiv I
Was ist neu im Archiv?Die Pandemie mag sich ruhig in die Biergärten zurückziehen, wir erwarten gespannt die versprochene unstillbare Lust der Werbetreibenden, unbedingt mit Anzeigen in Magazinen und Zeitschriften aufzufallen. Wie ansteckend die ist, wird sich herausstellen. Mit anderen Worten: Die Printmedien werden vermutlich noch länger mit den Folgen der Seuche – selbst wenn sie bloß digital daherkommt – zu kämpfen haben. Bis alle merken, daß sie digital auf Dauer nur ausgeknipst werden und allein die Googlesoftamazons profitieren, wird es noch etwas dauern. Das mußte einmal gesagt werden, zumal […]
Muttertag
Am Muttertag freuen sich die Mütter sogar über ihre mißratenen Bälger.